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Verfilmung des Spiegel-Bestsellers "Ein Mann seiner Klasse" feiert Premiere auf dem Filmfest München

Nominiert für den Bernd Burgemeister Fernsehpreis

Was bedeutet es, in einem reichen Land in Armut aufzuwachsen? Was heißt es, unter diesen Bedingungen Kinder großzuziehen? Und welche Auswirkungen hat die massive gesellschaftliche Ungleichheit auf die Chancen dieser Kinder? Der zehnjährige Christian und seine Familie stehen im Mittelpunkt des Fernsehfilms „Ein Mann seiner Klasse“, der für den Bernd Burgemeister Fernsehpreis nominiert ist.   

Die Verfilmumg des Spiegel-Bestsellers feiert  am 2. Juli 2024 im ausverkauften GLORIA  PALAST  in Anwesenheit des Filmteams Weltpremiere.

Füt die 2. Vorführung auf dem Filmfest am 4. Juli 2024 um 15 Uhr im HFF Audimax gibt es hier noch Karten.

Der Cast wird angeführt von Camille Loup Moltzen als Christian, Leonard Kunz und Mercedes Müller spielen seine Eltern und Svenja Jung Christians Tante Juli. In weiteren Rollen stehen Len Blankenberg, Thurid Charlotte Funck, Felician Hohnloser, Katharina Heyer, André Eisermann und Steffen Wink vor der Kamera von Matthias Bolliger.

Produzentinnen sind Kerstin Lipownik und Daniela Zentner, Junior Producerin ist Catharina Rittmann. Das Setting der 1990er Jahre verantworten Szenenbildner Olaf Rehan und Kostümbildnerin Tanja Gierich, das Casting Mai Seck. Die Redaktion liegt bei Monika Denisch vom federführenden SWR, und Patricius Meyer, BR. 

Nicole Armbruster schrieb das Drehbuch nach dem erfolgreichen Roman von Christian Baron gemeinsam mit Regisseur Marc Brummund, der auch Regie führt. Die Saxonia Media produziert den Film in Koproduktion mit SWR und BR für die ARD. Gefördert wird die Produktion von der MFG Baden-Württemberg und der Medienförderung RLP.

Die Erfahrung von Ungleichheit: Kaiserslautern, im Sommer 1994. Der zehnjährige Christian darf die Schule schwänzen. Sein Vater Ottes hat für die fünfköpfige Familie einen gemeinsamen Tag im Freizeitpark organisiert. Der außergewöhnliche Ausflug ist für Christian Beweis, wie gut sich der Vater um die Familie kümmert. Der Junge ist stolz auf Ottes, der als Möbelpacker ganz allein eine Waschmaschine tragen kann und seinen Sohn, Fußballfan wie er, in seine Stammkneipe mitnimmt. Doch der Anschein von Familienglück trügt. Die eingetretene Wohnungstür im maroden Mietshaus, das Hämatom am Rücken der Mutter und die Erfahrung von Hunger holen die Familie wieder in die Realität zurück. Dass Christian eine Gymnasialempfehlung erhält, ist unerwartet. Seine Mutter Mira will unbedingt, dass der begabte Sohn diese Chance nutzt und auf eine höhere Schule geht. Ottes ist strikt dagegen. Als Mira krank wird und stirbt, löst Miras Schwester Juli ihr Versprechen ein und übernimmt die Verantwortung für die Kinder. Sie kämpft nicht nur gegen Ottes, sondern auch gegen die Willkür des Jugendamtes, das Christian auf den vorgezeichneten Weg in die Hauptschule schicken will. Und Juli setzt sich durch: Christian kommt aufs Gymnasium. Schulisch kann er dort mithalten. Aber zwischen ihm und den anderen Schülern bleibt ein Graben. Vor allem aber leidet Christian darunter, dass der Vater diesen Weg ablehnt. Mehr und mehr gerät er zwischen die Fronten zwischen Tante Juli, die das Beste für ihn will, und dem Vater, von dem er sich emotional nicht lösen kann. Christian muss sich entscheiden